RegRess

Regionales Ressourcenmanagement am Beispiel der metallverarbeitenden Industrie im Bergischen Städtedreieck – Teilprojekt im Rahmen des Verbundvorhabens "Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck"

EFRE
  • Projekt-Nr.451710
  • Laufzeit 01/2020 - 11/2022

Innerhalb des Verbundvorhabens "Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung" wollen die Forschenden im Rahmen von sieben Teilprojekten ein kollaboratives regionales Netzwerk diverser Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft im Bergischen Städtedreieck etablieren. Das Verbundvorhaben wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie wie Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und zielt auf eine nachhaltige Strukturstärkung unter anderem in ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension ab. Hierfür identifizieren und unterstützen die Projektbeteiligten Demonstrationsbeispiele mit dem Potenzial eine Breitenwirkung innerhalb der Region zu entfalten, die die Entwicklung weiterer Innovationen und Projekte anzustoßen soll.
Im Teilprojekt RegRess widmen sich die Bergische Universität Wuppertal und das Wuppertal Institut aus dem Netzwerk Bergisch.Metall heraus der Kaskadennutzung – auch Reengineering oder Remanufacturing genannt – von hochwertigen Metallen. Dieser Ansatz birgt in Kombination mit wertschöpfungskettenübergreifenden innovativen Geschäftsmodellen ein hohes Potenzial für den Klimaschutz und hilft, die Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Mit seiner hohen Dichte an Unternehmen im Bereich der Metallverarbeitung ist das Bergische Städtedreieck prädestiniert für derartige Ansätze. Das Projekt zielt daher auf die Etablierung eines regionalen Ressourcenmanagements von Metallen ab, um noch nicht identifizierte ökologische und regionalwirtschaftliche Potenziale zu erschließen – insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Das Projekt nähert sich der Erschließung von Potenzialen im Bereich der Kaskadennutzung von Werkstoffen in mehreren Schritten über die Gestaltung regional strukturierter, digital unterstützter Produkt- und Dienstleistungssysteme. Dazu zählt beispielsweise die Rückführung hochwertiger Bauteile für ReUse oder Remanufacturing, um Primärmaterial einzusparen. Die Analysephase konzentriert sich auf (i) regionale Stoffströme in Bezug auf Materialen, Werkstoffe, Prozesse, um ein regionales Stoffstrommodell zu erstellen (ii) regionale Netzwerke, Akteursstrukturen und Kompetenzen. Auf dieser Basis (iii) ermitteln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mögliche Potenziale der Industriesymbiose auf technischer, wirtschaftlicher und struktureller Ebene mithilfe einer Machbarkeitsstudie für optimierte (regionale) Logistikprozesse. Darauf aufbauend entwickeln sie neue oder veränderte Geschäftsmodelle, wie etwa Pfandsysteme, Kaskadensystem regionaler (technischer) Dienstleistungen. Begleitend führen die Forschenden (iv) eine integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und ökologische Hot-Spot-Analyse sowie Potenzialanalyse der entsprechenden Ansätze zur Stärkung des Ressourcenmanagements durch. Darüber hinaus identifizieren sie (v) Erfolgsfaktoren sowie Randbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung von Ressourceneffizienzmaßnahmen auf regionaler Ebene. Um die identifizierten Potenziale schließlich in die Umsetzung zu bringen, vernetzen die Projektbeteiligten mögliche Demonstrationsprojekte und die dafür relevanten Akteure über Workshops und Kommunikationskanäle regionaler Multiplikatoren, wie der Industrie- und Handelskammer, miteinander.

Das Projekt "Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung" wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


EFRE Förderhinweis
Ziel2NRW
MWIDE NRW

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