MoSt

Mobilstationen als intermodale Schnittstellen im Umweltverbund in der Stadtregion Köln – koordiniert ausrollen, smart ausstatten, nutzerorientiert kommunizieren

EFRE
  • Projekt-Nr.251827
  • Laufzeit 09/2019 - 09/2022

Ziel des Projekts ist es, am Fall der Stadtregion Köln mit einem transdisziplinären Ansatz zu untersuchen, wie Mobilstationen (MoSt) als Schnittstellen im Umweltverbund erfolgreich in einer Region ausgerollt werden können, um die Intermodalität im Regionalverkehr zu stärken.
In der Stadtregion Köln leben rund zwei Millionen Menschen: etwa eine Million in Köln und eine Million im Umland. Der tägliche Pendlerverkehr – oft mit dem eigenen Auto – erhebliche Verkehrs- und Umweltprobleme. Mobilstationen als Schnittstellen im Umweltverbund können hier helfen, den täglichen Personenverkehr im regionalen Arbeits-, Ausbildungs-, Einkaufs- und Freizeitverkehr zu stärken und den Verkehr vom motorisierten Individualverkehr auf den Umweltverbund zu verlagern. Innerhalb des Projekts soll ein regionales Netz von Mobilstationen geknüpft werden und diese durch smarte Elemente qualitativ aufgewertet, räumlich ausgeweitet und nutzergerecht kommuniziert werden.

Auf der Grundlage regionaler Vorarbeiten untersuchen die Forschenden, welche Strategien erfolgversprechend sind, um ein integriertes Netz von smart ausgestatteten Mobilstationen in der Fläche der Stadtregion Köln auszurollen, welche Faktoren dies fördern oder hemmen und wie etwaige Hindernisse abgebaut werden können. Die Projektbeteiligten unterstützen bei der Planung und der Umsetzung in rund acht pilothaften Mobilstationen und werten die dabei entstehenden Erfahrungen wissenschaftlich aus. Sie untersuchen zunächst die regionalen Nachfragepotenziale für und die Angebotsseite an Mobilstationen typologisch. Dafür erarbeiten sie neue Ausstattungselemente und simulieren deren Eignung interaktiv in einer VR(Virtual Reality)-Umgebung. Darauf aufbauend entwickeln die Projektbeteiligten ein regionales Lernprogramm zur Realisierung von Mobilstationen, an dem Kommunen, Mobilitätsdienstleister, Unternehmen und Verbände aus der Region teilnehmen. Die erfolgreiche Vermarktung von Mobilstationen wird durch die Entwicklung eines strategischen Kommunikationskonzeptes unterstützt, das an ausgewählten Stationen erprobt wird. Die Verkehrs- und Umweltwirkungen der Maßnahmen sowie der Umsetzungsprozess evaluieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Begleitforschung und verbreiten die Ergebnisse. So sollen am Fall der Stadtregion Köln neue empirische Erkenntnisse zu Wirkungen, Erfolgsfaktoren und Hemmnissen gewonnen und für den Transfer in andere Regionen aufbereitet werden.

Das Wuppertal Institut koordiniert das Kooperationsvorhaben, das mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert wird.


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