Erster Energieforschungsbericht für Nordrhein-Westfalen erschienen

Bericht stellt zahlreiche nordrhein-westfälische Projekte des Wuppertal Instituts vor und enthält Interviews mit Manfred Fischedick und Stefan Lechtenböhmer

  • News 11.12.2020

Welche Themen die Energieforschung heute und in Zukunft beschäftigen, stand am 2. und 3. Dezember 2020 im Mittelpunkt des digitalen Energieforschungskongresses unter dem Motto "Alles ist Energie" des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte das Ministerium seinen ersten Energieforschungsbericht für Nordrhein-Westfalen 2020 vor, der eine Reihe von Leuchtturmprojekten beschreibt, an denen auch das Wuppertal Institut beteiligt ist.

Im ersten Energieforschungsbericht für Nordrhein-Westfalen 2020 betont Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, im Interview, dass Deutschland mit dem Rückenwind seiner hervorragenden Forschungslandschaft eine Vorreiterrolle in einem wachsenden Klimaschutzmärkten übernehmen kann, dafür aber mutige Visionen umsetzen müsse. Dies gelte etwa für den Einstieg in die Wasserstoffstrategie und jetzt auf klimaneutrale Prozesse in der energieintensiven Industrie zu setzen sowie den Umbau des Mobilitätssystems ernsthaft anzugehen. Die Energieforschung könne dafür eine wichtige Rolle übernehmen. Daneben gehen Samir Khayat, Geschäftsführer der Landesinitiative IN4climate.NRW, und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer, Leiter der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, in einem Doppelinterview unter anderem auf die Bedeutung von Wasserstoff ein und wie die Energieforschung den Weg in eine klimaneutrale Industrie ebenen kann.

Zudem stellt der Energieforschungsbericht zahlreiche Leuchtturmprojekte vor, an denen unter anderem das Wuppertal Institut beteiligt ist: Virtuelles Institut (VI) "Transformation – Energiewende NRW" (EnerTrend), Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme, Virtuelles Institut Smart Energy (VISE U, VISE H) sowie EnerAct LowEx Herten sowie das wissenschaftliche Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW, welches das Wuppertal Institut leitet und die Landesinitiative IN4climate.NRW wissenschaftlich begleitet.

Der Energieforschungsbericht ist im nachfolgenden Link verfügbar.


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