Ideen sind der wichtigste Rohstoff. Wettbewerbe sind ein Mittel, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Das gilt auch für den Wuppertaler Energie- und Umweltpreis. Ingenieurkunst "Made in Germany" wird wegen ihrer Innovationskraft und Zuverlässigkeit geschätzt. Das gilt gerade für den Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Aber nicht nur technische Produkte und Verfahren, sondern auch kreative soziale Lösungen weisen den Weg für eine zukunftsfähige Wirtschaft.
Das Wuppertal Institut und die Energieagentur NRW suchen die Pioniere und Erfinder aus Deutschland mit den innovativsten Ideen, Konzepten, Dienstleistungen oder Projekten im Energie- und Umweltbereich. Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, unterstreicht den praxisbezogenen Hintergrund des Preises: "Gefragt sind Konzepte, die richtungweisend und praxisnah sind. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Er soll dazu beitragen, dass durch Produkte im Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialverträglichkeit zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen."
Der Wuppertaler Energie- und Umweltpreis wird gefördert vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Wuppertal und Unternehmen aus NRW. Peter Jung, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, hat die Schirmherrschaft übernommen.
Die Jury des Wuppertaler Energie- und Umweltpreises 2005:
- Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal Instituts
- Dr. Norbert Allnoch, Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), Münster
- Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, Düsseldorf
- Hartmut Happich, beratender Betriebswirt und Unternehmer, Wuppertal
- Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, Wuppertal
- Paul Peter Muckenhaupt, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Muckenhaupt & Nusselt GmbH & Co. KG, Wuppertal
- Rüdiger Stallberg, Abteilungsleiter der Abteilung Bauaufsicht und Bautechnik im Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
- Prof. Dr. Jürgen Voss, Universität (GH) Paderborn, Fachbereich Elektrotechnik, Paderborn