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leapfrogging & alternativen

allgemeine Literatur zur Einführung

Hawken, Paul; Lovins, Amory; Lovins, Hunter L.:
Öko-Kapitalismus - die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts. Wohlstand im Einklang mit der Natur.
München: Riemann, 2000.
Umfassendes, glänzend geschriebenes Werk zum über fälligen Paradigmawandel für die wirtschaftliche Wertschöpfung. Redefiniert unternehmerisches Handeln in den Bereichen Mobilität, Bauen, Landwirtschaft, Wasser, ohne das kritische Auge auf die makroökonomischen Bedingungen der Marktwirtschaft zu vergessen.

Klemp, Ludgera:
Entwicklungspolitik im Wandel.
Bonn: Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung, 2000.
Gibt einen guten Überblick über den Wandel der Entwicklungshilfe zum Instrument der globalen Strukturpolitik. Es werden das Scheitern der ökonomischen Entwicklungstheorien beschrieben und die Voraussetzungen und Aufgaben der globalen Strukturpolitik umrissen.

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"Wege von der nachholenden zur nachhaltigen Entwicklung"

>>> Globalisierung und Energie
>>> zukunftsfähige Verkehrspolitik
>>> Infrastrukturtheorie und Entwicklung
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Globalisierung und Energie

Nakicenovic, N.; Grübler, Arnuf; McDonald, Alan (eds):
Global Energy Perspectives.
Cambridge: Oxford University Press, 1999.
Dabei handelt es sich um das aktuelle Standardwerk der globalen Energieszenarioanalyse. Die progressiven Erkenntnisse sind umso spannender, da die Untersuchung im Auftrag des Weltenergierates erfolgte und somit nicht unbedingt zu erwarten waren.

Lovins, Amory; Hennicke, Peter:
Voller Energie.
Frankfurt a.M.: Campus Verlag, 1999.
Zentrales Anliegen dieses Werkes ist die konsequente Weiterführung der Nakicenovic-Untersuchung. Energienachfrage- und angebotsseitige Möglichkeiten der globalen Energieversorgung werden damit erstmalig in Einklang gebracht.

Reddy, Amulya K. N.; Williams, Robert H.; Johansson, Thomas B.:
Energy after Rio – Prospects and Challenges.
New York: UNDP, 1996
Die Autoren fassen hier in relativ knapper Form zusammen, welche Implikationen das Thema Energie mit sich bringt. Interessierten Lesern wird der Blick geweitet für all das, was Energie auch bedeutet.

Goldemberg, José; Johansson, Thomas B.; Philips, Rosemary (eds.):
Energy as an Instrument for Socio-Economic Development.
New York: UNDP, 1995
Das vom UNDP veröffentlichte Kompendium zeigt einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zu sozio-ökonomischen Faktoren, Entwicklung und die Rolle der Energieversorgung. Angereichert wird die Veröffentlichung durch praktische Beispiele.

Boeser, Christian; Schörner, Thomas; Wolters, Dirk (Hrsg.):
Kinder des Wohlstands – Auf der Suche nach neuer Lebensqualität.
Frankfurt a.M.: VAS 2002.
Die Energieproblematik wird in diesem Werk nur als ein Ausdruck gesellschaftlicher Disfunktionalitäten verstanden, so wie auch die Lösung dafür nicht iausschließlich n technischen Ansätzen zu finden ist. Die Umwelt- und insbesondere Energie-Diskussion wird auf den Aspekt der Lebensstile zugespitzt.

Nennen, Heinz-Ulrich; Hörning, Georg (Hrsg.):
Energie und Ethik.
Frankfurt a.M.: Campus Verlag, 1999.
In diesem Kompendium wird das Thema Energie sehr grundsätzlich unter einem ethisch-philosophischen Blickwinkel betrachtet und damit aus seiner eher technischen Sichtweise entführt.

Scheer, Herrmann:
Solare Weltwirtschaft – Strategie für die ökologische Moderne.
München: Verlag Antje Kunstmann, 1999.
Scheer entwirft eine faszinierende Vision einer Weltwirtschaft, die nicht mehr auf fossile Energien aufbaut. Ob damit auch gleichzeitig alle weiteren Weltprobleme lösbar sind, bleibt jedem selbst überlassen.

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zukunftsfähige Verkehrspolitik

Petersen, Rudolf; Schallaböck, Karl-Otto:
Mobilität für morgen – Chancen einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik.
Berlin/Basel/Boston: Birkhäuser Verlag, 1995.
Auf der Grundlage einer ausführlichen Analyse der Mobilitätsentwicklung und ihrer Probleme werden die Bedingungen für ein ökologisches und gesellschaftlich verträgliches Verkehrssystem der Zukunft skizziert.

Petersen, Rudolf; Pastowski, Andreas (Hrsg.):
Wege aus dem Stau – Umweltgerechte Verkehrskonzepte.
Berlin/Basel/Boston: Birkhäuser Verlag, 1996.
In diesem Wuppertaler Text stellen Wissenschaftler und Unternehmen Konzepte und Beispiele vor, wie mit weniger Verkehr und ohne Abstriche an der Lebensqualität die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit garantiert werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Technologien, neue Kooperationen und Dienstleistungen.

Whitelegg, John:
Critical Mass – Transport, Environment and Society in the Twenty-first Century.
London: Pluto Press, 1997.
Die Studie zeigt die Probleme, mit denen Umweltschützer und Verkehrsplane konfrontiert sind, wenn sie die vorherrschenden Verkehrstechnologien durch sowohl ökologisch nachhaltige als auch sozial gerechte Alternativen ersetzen möchten.

Aberle, G.:
Transportwirtschaft.
München: Oldenburg Verlag, 1997.
Deutsches Grundlagenwerk zur den ökonomischen Wechselbeziehungen im Verkehrssektor.

Kommission Verkehrsinfrastrukturfinanzierung:
Kommission Verkehrsinfrastrukturfinanzierung - Schlußbericht.
Die Expertengruppe um den Vorsitzenden Dr. W. Pällmann hat sich ausfürlich mit den Kosten für Investitionen in die deutsche Verkehrsinfrastruktkur beschäftigt. Als zentraler Lösungsansatz wird eine Umstellung auf Nutzerfinanzierung durch eine konsequente Anwendung des Verursacherprinzips gefordert.

Schley, Frank:
Wege zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr.
Dresden: Dresdner Insitut für Verkehr und Umwelt e.V. , 2001.
In dieser Disseratation wird eine umweltpolitische Strategie zur Verringerung der bestehenden Unnachhaltigkeit im deutschen Straßenverkehr umrissen. Kernelement ist eine Policy-Mix-Strategie auf Basis einer Mengensteuerung mit handelbaren Lizenzen zur Reduzierung der Verkehrsmengen im motorisierten Individualverkehr.

European Federation for Transport and Environment (T&E):
Transport and the Economy, the Myths and the Facts.
Brussel: T&E, 2001.
Dieser Beitrag räumt mit den größten Missverständnissen der Straßenverkehrspolitik auf, indem deutlich gezeigt wird, dass der Ausbau von Verkehrswegen nicht zwingend ökonomisches Wachstum stimuliert.

The Standing Advisory Committee on Trunk Road Assessment (SACTRA):
Transport and the Economy.
London: Department of the Environment, Transport and the Regions (DETR), 1999. Online abrufbar unter:
http://www.roads.dft.gov.uk/roadnetwork/sactra/report99/
Dieser SACTRA Bericht untersucht die ökonomischen Effekte des (Straßen-) verkehrs. In seiner Schlussfolgerung stellen die Autoren fest, dass öffentliche Investitionen in das Verkehrsinfrastruktur eher geringe positive externe Effekte haben und in den meisten quantitativen Planungsverfahren überbewertet werden.

Whitelegg, John; Haq, Gary:
World Transport – Policy & Practice.
London: Earthscan Publications, 2003.
Dieser Schriftband zeigt, welche Schritte unternommen werden können, um das Angebot und die Nachfrage an Verkehr sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern zu verbessern und gleichzeitig die gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Belastungen zu reduzieren.

Feiner, Jacques P. et al: Priming Sustainability:
The Kunming Urban Regional Development Project.
und
Wei, Lin; Chang, Tang:
Theory and Praxis of Bus Lane Operations in Kunming.
In: DISP (Documents and Information for Swiss National, Regional and Local Planning), Heft 151 (4/2002).
Diese beiden Artikel beschreiben das Erfolgsmodell der Städtepartnerschaft zwischen Zürich und dem chinesischen Kunming. So werden insbesondere die Erfolge der integrierten Stadt- und Regionalplanung am Beispiel einer nachhaltigen Lösung für den ÖPNV verdeutlicht.

World Bank:
World Development Report 2003 – Sustainable Development in a Dynamic World.
Washington D.C.: World Bank, 2003
Mit dem neuesten Weltentwicklungsbericht liefert die Weltbank einen Beitrag zur internationalen Diskussion einer nachhaltigen Entwicklung. Es wird dabei ein Wandel in ihrer bisherigen Strategie spürbar, indem sie anerkennt, dass die Liberalisierung der Weltmärkte auch negative Effekte auf Teile der Weltgemeinschaft haben.

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Infrastrukturtheorie und Entwicklung

Jochimsen, Reimund:
Theorie der Infrastruktur.
Tübingen: J.C.B. Mohr, 1966.
Grundlagenwerk zur ökonomischen Infrastrukturtheorie. Es wird dabei festgestellt, dass Infrastruktur das "Schmieröl" der Wirtschaft sei.

Hedtkamp, Günter:
Die Bedeutung der Infrastruktur in makroökonomischer Sicht.
In: Oberhauser, Alois (Hrsg.): Finanzierungsprobleme der deutschen Einheit III, Ausbau der Infrastruktur und kommunaler Finanzausgleich, Schriften des Vereins für Sozialpolitik, N.F. Bd. 229/III. Berlin: Duncker & Humbolt, 1995.
Aktuelles Grundlagenwerk zur modernen Infrastrukturtheorie

Fritsch, Michael/ Ewers, Hans-Jörg/ Wein, Thomas:
Marktversagen und Wirtschaftspolitik: Mikroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns.
4. Auflage. München: Vahlen, 2001.
Mikroökonomische Grundlagen sowie Infrastrukturmerkmale des Marktversagens.

World Bank:
World Development Report 1994 – Infrastructure for Development.
Oxford: Oxford University Press, 1994.
Dieser Weltentwicklungsbericht beschäftigt sich mit der zentralen Rolle von Infrastruktur für die Entwicklung von Staaten (insbesondere des Südens). Dabei wird betont, dass nicht die Höhe der Investitionen sondern vielmehr das institutionelle Umwelt eine zentrale Rolle spielen. So bedarf es weniger eines Ausbau sondern vielmehr einer qualitativen Verbesserung von bestehenden Infrastrukturen.