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landuse & livelihoods

>>> Sozialverträgliche Landnutzung im Zeichen der Globalität
>>> Globalisierung und gesellschaftliche Naturverhältnisse
>>> Der Flächenrucksack des europäischen Außenhandels mit Agrargütern
>>> Nachhaltige Landwirtschaft in den Ländern des Südens

allgemeine Literatur zur Einführung

World Resources Institute:
World Resources 2000-2001: People and Ecosystems.
Washington: WIR, 2000.
Bericht zu Zustand und Entwicklung der globalen Ökosysteme. Besondere Beachtung wird den Funktionen der Ökosysteme für den Lebensunterhalt direkt von der Natur abhängiger Völker gegeben. Siehe auch unter www.wri.org.

Gadgil, Madhav/Guha, Ramachandra:
Ecology and Equity. The Use and Abuse of Nature in Contemporary India.
London: Routledge, 1995.
Souveräne Analyse ökologischer Ungleichheit in Indien. Verbindet Sozialgeschichte, Politik und Ökologie, um zu zeigen, wie über Ressourcenkonflikte die Mittelklasse ("omnivores") ihre Privilegien gegenüber Kleinbauern und Landlosen ("ecosystem people") sichert.

Madeley, John:
Hungry for Trade. How the Poor Pay for Free Trade.
London: Zed, 2000.
Polemisch zugespitzte Analyse der Auswirkungen der Liberalisierung der Weltagrarmärkte auf Ernährung und Lebensunterhalt der ländlichen Bevölkerung im Süden. Verarbeitet emiprische Evidenz vom Einfluss der Liberalisierung auf Nahrungssicherheit.

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"Sozialverträgliche Landnutzung im Zeichen der Globalität"

Illich, Ivan:
Die Nemesis der Medizin
4. Aufl. München: Beck, 1995.
Zitat aus der Veröffentlichung:"Der künftige Hunger ist ein Nebenprodukt der unvermeidlichen Konzentration der industrialisierten Landwirtschaft in den reichen Ländern sowie in den fruchtbaren Regionen der armen Länder. Dies ist lediglich die Anwendung eines allgemeinen Gesetzes: Sobald mehr als ein gewisser Anteil aller Werte in industrieller Produktion hergestellt wird, wird die Subsistenzwirtschaft gelähmt, schwindet die Gerechtigkeit und nimmt die Gesamtbefriedigung der Bedürfnisse ab. Es klingt paradox, aber die Bemühungen, dieser Hungersnot durch eine Intensivierung der industriell effizienten Landwirtschaft zu begegnen, vergrößern die Dimensionen der Katastrophe, indem sie die Nutzung marginaler Böden vernachlässigen."

Kimbrell, Andrew (ed.):
The fatal harvest reader. The tragedy of industrial agriculture.
Washington: The Island Press, 2002.
Eine umfassende neuere Veröffentlichung zur Problematik des industriellen Landbaus.

Brot für die Welt & Greenpeace (Hg.):
Ernährung sichern. Nachhaltige Landwirtschaft - eine Perspektive aus dem Süden.
Frankfurt/M.: 2001.
Zum Thema angepassten Landbaus wird hieraus speziell der Artikel von Pretty und Hine empfohlen. Der Artikel stellt eine Zusammenfassung ihrer Studie dar, in der sie Agrarprojekte in 52 Ländern ausgewertet haben, die auf möglichst naturnahe Weise der Nahrungsmittelknappheit in den Ländern des Südens zu begegnen versuchen. Das setzt den Autoren zufolge ein Umdenken voraus: Man muss sich von den Leitvorstellungen der industriellen Durchlaufwirtschaft frei machen, um die natürlichen Vernetzungen und Kreisläufe nutzen zu können. Es zeigt sich dann, dass selbst unter ungünstigen Bedingungen die lokal gegebenen Ressourcen, natürliche und soziale, nachhaltig und produktiv genutzt werden können.

Chossudowsky, Michel:
Global brutal. Der entfesselte Welthandel. Die Armut. Der Krieg.
Frankfurt: Zweitausendeins, 2002.
Zum Thema der Auswirkungen der Welthandelspolitik auf die lokale Nahrungsmittelproduktion im Süden vwird besonders empfohlen: Teil II: Afrika, Abschnitt 9: Äthiopien: Die Zerstörung der Landwirtschaft und Artenvielfalt, S. 156-165..Zitat aus dem Buch: "Die von IWF und Weltbank erzwungenen 'freien Getreidemärkte' zerstören in Afrika die bäuerliche Wirtschaft und untergraben eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln. Malawi und Simbabwe hatten einst üppige Getreideüberschüsse. Ruanda konnte sich bis 1990 mit Nahrungsmitteln praktisch selbst versorgen. Doch dann ordnete der IWF an, den heimischen Markt mit EU- und US-Getreideüberschüssen zu überfluten, was viele Kleinbauern in den Bankrott stürzte..."

Jenner, Gero:
Die arbeitslose Gesellschaft. Gefährdet Globalisierung den Wohlstand?
Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Verlag, 1994.
Beitrag u.a. zum Verdrängungshandel unter der folgenden Perspektive des Wettbewerbs zwischen verschiedenen Wirtschaftsräumen und dessen Auswirkungen auf Arbeit und Einkommen.

Schweizer, Gerhard:
Zeitbombe Stadt. Die weltweite Krise der Ballungszentren
Stuttgart: Klett-Cotta, 1987.
Empfehlenswerte Veröffentlichung, die sich dem Thema der Überschätzung der Industrie u.a. anhand von Beispielen aus Nigeria widmet. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf die staatlichen Politiken im Spannungsverhältnis zwischen Industrialisierung und Landwirtschaft sowie zwischen städtischer und ländlicher Lebensweisen gelegt.

Sassen, Saskia:
Globalization and its discontents.
New York: New Press, 1988.
und
Sassen, Saskia:
Machtbeben. Wohin führt die Globalisierung?
Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 2000.
Die Beiträg der Autorin widmen sich u.a. dem Thema Migration und soziale Polarisierung. Die Thesen lauten unter anderem, daß die Globalisierung die Wanderungsbewegung von den ländlichen Gebieten in die Städte forciert und die Konkurrenz der zugewanderten Arbeitskräfte um die gering bezahlten Arbeitsplätze verstärkt. Die gering entlohnte Arbeit bildet den Sockel, auf dem die Tätigkeit der global operierenden Netzwerkunternehmen beruht - die Informationsindustrien benötigen eine gigantische physische Infrastruktur, die sich in strategischen Knotenpunkten mit einer Konzentration technischer Einrichtungen zusammenballt. Daraus resultiert die wachsende Bedeutung der Global Cities als physischer Knotenpunkte. Sassen betont, dass die Ertragskraft der globalen Unternehmen zu einem guten Teil auf der unsichtbaren und unbezahlte Subsistenzarbeit der Frauen beruht, die die Arbeit gering entlohnter Männer ermöglicht.

Kelly, Marjorie:
The Divine Right of Capital.
San Fracisco: Berrett-Koehler Publishers, 2001.
Die Autorin bietet eine Diagnose zum Verhältnis von Kapitalexpansion und deren sozialen Folgen an. Dabei geht es neben der Verantwortlichkeit von Unternehmen vor allem um die über Eigentumsverhältnisse und Einflußbereiche erzielte Konzentration von Macht in den Händen weniger Reicher, der sogenannten ökonomischen Aristokratie.

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"Globalisierung und gesellschaftliche Naturverhältnisse"

>>> Zur Vertiefung des Themas
>>> Zum Zusammenhang von Natur, Herrschaft und Geschlecht

Görg, Christoph:
Gesellschaftliche Naturverhältnisse.
Münster: Westfälisches Dampfboot, 1999.
Das Buch ermöglicht einen Einstieg in die Debatte zu gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Christoph Görg zeigt anhand verschiedner Gersellschaftstheorien auf, wie Gesellschafts- und Naturbegriffe jeweils aufeinander verweisen.

Christoph Görg/Ulrich Brand (Hrsg.):
Mythen globalen Umweltmanagements. Rio + 10 und die Sackgassen "nachhaltiger Entwicklung".
Münster: Westfälisches Dampfboot, 2002.
Neun Autorinnen und Autoren aus Nord und Süd setzen sich kritisch mit verschiedenen Facetten globalen Umweltmanagements auseinander. Zur Sprache kommen dabei zum einen grundsätzliche Probleme des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung (etwa von Christa Wichterich: Sichere Lebensgrundlagen statt effizienterer Naturbeherrschung – das Konzept nachhaltige Entwicklung in feministischer Sicht, S. 72-91). Zum anderen werden einzelne Problembereiche und Praxisfelder diskutiert (etwa von Silvia Ribeiro, Biopiraterie und geistiges Eigentum – Zur Privatisierung von gemeinschaftlichen Bereichen. S. 118 – 136).

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Zur Vertiefung des Themas:

Görg, Christoph:
Regulation der Naturverhältnisse. Zu einer kritischen Theorie der ökologischen Krise.
Münster: Westfälisches Dampfboot, 2002.
Christoph Görg knüpft an die Tradition der älteren kritischen Theorie und an die Regulationstheorie an, um die Krise der Naturverhältnisse verständlicher zu machen. Zugleich zeigt er auf, wie sich internationale Umweltpolitik mit Prozessen der machtförmigen Einrichtung und Absicherung globaler Märkte verbindet – und welche Folgen dies in sozialer und ökologischer Hinsicht hat.

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Zum Zusammenhang von Natur, Herrschaft und Geschlecht

Renate Jungkeit, Christine Katz, Ivana Weber, Uta v. Winterfeld:
Natur - Wissenschaft - Nachhaltigkeit. Die Bedeutung ökologischer Wissenschaften im Nachhaltigkeitsdiskurs sowie deren Zusammenhang mit gesellschaftlichen Natur- und Geschlechtervorstellungen.
In: Ingrid Balzer und Monika Wächter (Hg.): Sozial-ökologische Forschung. Ergebnisse der Sondierungsprojekte aus dem BMBF-Förderschwerpunkt. München: ökom, 2002. S. 475-494.
Der Beitrag fasst die Ergebnisse eines 1-jährigen Sondierungsprojektes gleichen Titels im Rahmen der Förderinitiative des BMBF zur sozial-ökologischen Forschung zusammen. Das Projekt sondierte androzentrische Schieflagen im Naturverständnis der Disziplin Ökologie - insbesondere am Beispiel des Ökosystemansatzes - und verdeutlicht deren normative Wirksamkeit beispielhaft an drei Gutachten aus der wissenschaftlichen Politikberatung.

Shiva, Vandana:
Protect or Plunder?
London: Zed Books, 2001.
Shiva diskutiert die Implikationen von zwei Entwicklungslinien der 80er Jahre: die Patentierbarkeit von Leben nach der Entscheidung des Obersten Gerichts der USA und die Verhandlung von geistigem Eigentum im Rahmen von GATT bei der Uruguay-Runde. Die Autorin konstatiert, daß diese Patente den Alltag von sehr viel mehr Menschen berühren als nur die Patentinhaber und Anwälte. Ihr Beitrag versucht, die Gesetze zum geistigen Eigentum zu entmystifizieren und zu den ethischen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des globalisierten Patent-Regimes Stellung zu beziehen. Ein Beitrag, der versucht, alarmierte WeltbewohnerInnen zum Agieren anzuregen.

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Der Flächenrucksack des europäischen Außenhandels mit Agrargütern

>>> Stoffströme, natürliche Ressourcen, internationaler Handel, ökologisch ungleicher Tausch, Umweltbelastung, nachhaltige Entwicklung
>>> Agrar- und Außenhandeslsstatistiken
>>> Ernährungssituation
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Stoffströme, natürliche Ressourcen, internationaler Handel, ökologisch ungleicher Tausch, Umweltbelastung, nachhaltige Entwicklung.

Andersson, Jan O.; Lindroth, Mattias:
Ecologically unsustainable trade.
In: Ecological Economics 37 (2001), S. 113-122.
Das Papier zeigt die Anwendung des "ecological footprint" Konzepts zur systematischen Unterscheidung verschiedener Formen ungleichen ökologischen Tauschs durch internationalen Handel.

Döppe, Tobias, Stefan Giljum, Mark Hammer, Friedrich Hinterberger, Fred Luks, Doris Schnepf, Joachim Spangenberg:
Freier Handel, Nachhaltiger Handel - ein Widerspruch? Hintergrundpapier für die Debatte um Handel und nachhaltige Entwicklung nach Johannesburg.
Eine Studie des Sustainable Europe Research Institute im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) 2002.
Das Papier zeigt Gegensätze der beiden Konzepte "Freihandel" und "nachhaltiger Handel" auf, und entwickelt Vorschläge wie das gegenwärtige System des "freien Handels" in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung reformiert werden könnte.

Giljum, Stefan:
Trade, material flows and economic development in the South: the example of Chile
Paper submitted to the Journal of Industrial Ecology. 2002.
Das Papier analysiert den Strukturwandel der chilenischen Ökonomie im Hinblick auf ihre aktive Integration in den Weltmarkt aus der Perspektive des Verbrauchs natürlicher Ressourcen.

Mason, Melanie:
A look behind trend data in industrialization - the role of transnational corporations and environmental impacts.
In: Global Environmental Change 7 (1997), 2, pp. 113-127.
Die Studie vermittelt einen Einblick in die Rolle transnationaler Unternehmen im Hinblick auf Industrialisierung und ökologische Effekte weltweit, sowie vertiefend am Beispiel der Aluminiumindustrie und Brasiliens, um Wege aufzuzeigen, wie Umweltprobleme regionaler und globaler Art gelöst werden können.

Muradian, Roldan; Martinez-Alier, Joan:
Globalization and poverty - an ecological perspective.
World Summit Paper of the Heinrich Böll Foundation (ed.), No. 7, 2001.
Das Papier diskutiert potentielle Umwelt- und Entwicklungseffekte durch Globalisierung in Entwicklungsländern welche sich auf die Extraktion natürlicher Ressourcen spezialisiert haben, und zeigt Alternativen für eine nachhaltigere Entwicklung auf.

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Agrar- und Außenhandeslsstatistiken:

FAOSTAT 2001 CD-ROM
und
EUROSTAT Außenhandelstatistik COMEXT
Beiden CD-ROMs sind unverzichtbare Datengrundlage für die Berechnung des Flächenverbrauchs des europäischen Außenhandels mit Agrargütern.

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Ernährungssituation

Erik Millstone/Tim Lang:
The Atlas of Food. Who eats what, where and why.
London: Earthscan, 2003.
Dank der tollen graphischen Aufbereitung ein sehr zu empfehlendes Buch zu den Themen Landwirtschaft, Ernährung und Konsummuster und deren ökologische Folgen. Zudem liefert das Buch im Anhang unzählige, nach Themen geordnete Links, die eine Vertiefung des jeweiligen Interessengebietes erlauben.

FAO:
The State of Food and Agriculture 2002.
Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations,2002.
und
FAO:
The State of Food Insecurity in the World 2002.
Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations,2002.
und

FAO:
World Agriculture: towards 2015/2030. Summary Report.
Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2002.
Die erst beiden FAO-Veröffentlichungen bieten einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der weltweiten Ernährungssituation. Die dritte Veröffentlichung gibt hingegen einen insgesamt recht positiven Ausblick auf die vermutete zukünftige Angebots- und Nachfragesituation der weltweiten Agrarwirtschaft.

Flächenberechnung und Flächenbedarf für landwirtschaftliche Güter

Gerbens-Leenes, P.W.; Nonhebel, S.:
Consumption patterns and their effects on land required for food.
In: Ecological Economics 42 (2002), S. 185-199.
Ein sehr interessanter Artikel, der die Auswirkung von unterschiedlichen Ernährungsstilen auf die dafür notwendigen Flächen thematisiert. Die Autoren schlussfolgern, dass die Veränderungen dieser Konsummuster größer Auswirkungen auf die notwendigen Flächen haben werden als das zu erwartenden Bevölkerungswachstum.

Giljum, Stefan; Hubacek, Klaus:
International Trade, Material Flows and Land Use: Developing a Physical Trade Balance for the European Union. Interim Report.
Luxemburg: International Institute for Applied Systems Analysis (IISAS), 2001.
und
Hubacek, Klaus; Giljum, Stefan:
Applying physical input-output analysis to estimate land appropriation (ecological footprints) of international trade activities.
Beide Artikel versuchen mit einer umfassenderen Methode als der Unseren die Flächenbedarfe von Außenhandelsaktivitäten zu ermitteln. Mit Hilfe einer physischen Input-Output-Tabelle werden dabei die direkten und indirekten Flächenbeanspruchungen der gesamten Exporte der EU15 abgeschätzt.

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Nachhaltige Landwirtschaft in den Ländern des Südens

Tivy, Joy:
Landwirtschaft und Umwelt - Agrarökosysteme in der Biosphäre.
Heidelberg/Berlin/Oxford: Spektrum Akademischer Verlag, 1993.
Das Buch ermöglicht einen leicht verständlichen Einstieg in die Thematik und die grundlegenden Probleme im Spannungsfeld von Landwirtschaft und Ökologie.

Schmidt, Götz; Jasper, Ulrich:
Agrarwende oder die Zukunft unserer Ernährung.
München: C.H. Beck, 2001.
Die Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben in Deutschland den Ruf nach einer Agrarwende laut werden lassen. Die Autoren dieses Buches beschreiben schonungslos die immensen Probleme einer industrialisierten Landwirtschaft und unserer von ihr abhängigen Ernährung Sie verweisen auf wirtschaftliche und politische Alternativen, die – konsequent verfolgt – eine Agrarwende einleiten können. Eine aktuelle Bestandsaufnahme einer verfehlten Agrarpolitik, die dem Leser Zusammenhänge und mögliche Lösungen transparenter erscheinen lässt.

Yussefi, Minou; Willer, Helga:
Ökologische Agarkultur Weltweit 2002 - Statistiken und Perspektiven.
SÖL-Sonderausgabe Nr. 74, 4. überarb. Aufl., Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL), Bad Dürkheim, 2002.
Im Internet unter:
www.soel.de/inhalte/publikationen/s_74_04.pdf
Diese zweisprachige (Deutsch – Englisch) umfangreiche Broschüre gibt Auskunft über viele Aspekte des Ökologischen Landbaus weltweit. Der Leser findet zahlreiche Informationen und Statistiken über Stand und Entwicklung im Ökologischen Landbau, über die Marktsituation für Öko-Produkte, Zertifizierungssysteme und den Verbraucherschutz. Besonders erfreulich: der Blick über den deutschen und europäischen Tellerrand hinaus

Es ist angerichtet - Rezepte für Landwirtschaft und Ernährung der Zukunft.
Politische Ökologie 73-74, Dezember 2001. München: Ökom Verlag, 2001.
Das Heft stellt in seinen einzelnen Aufsätzen Wege zu einer natur- und menschenverträglichen Agrar- und Ernährungskultur dar.

Heidtmann, Dieter; Hendrikson, Peter; Buntzel-Cano, Rudolf & von Nordheim, Wolf:
Globalisierung der Landwirtschaft aus christlicher Sicht - Eine Streitschrift.
In: Kirche im ländlichen Raum. Altenkirchen: 2000.
Im Internet unter:
http://people.freenet.de/adl-studie/globalisierung.pdf
Eine interessante Veröffentlichung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die das Phänomen Globalisierung und seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft und den ländlichen Raum aus theologischer Sicht betrachtet. Eine nicht alltägliche Betrachtungsweise, die Christen wie Nicht-Christen einigen Diskussionsstoff bietet.