... für die Politik
Die Staaten der Weltgemeinschaft haben auf den großen Umwelt- und Entwicklungskonferenzen in Rio (1992) und Johannesburg (2002) vereinbart, gemeinsam den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung einzuschlagen. Um diese Absicht Wirklichkeit werden zu lassen, sind Entscheidungsträger auf allen politischen Ebenen gefordert, die Weichen entsprechend zu stellen. Damit dies auf der Basis gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis erfolgen kann, ist die wissenschaftliche Politikberatung zentraler Bestandteil des Gründungsauftrags des Wuppertal Instituts.
Anwendungsorientiert
Politikberatung kann nie abstrakt sein, sondern muss immer auf den konkreten Anwendungsfall bezogen werden. So wird beispielsweise in Studien analysiert,
welche ökologischen Effekte einzelne Instrumente oder Maßnahmen hätten, welche Kosten entstünden und welche sozialen Implikationen sie nach sich ziehen würden. So wird der Entscheidungshintergrund beleuchtet und die Konsequenzen von Entscheidungen werden transparent. Forschungsleitende Fragestellungen sind dann beispielsweise "Wie muss ein Gebäudesanierungsprogramm zugeschnitten sein, um nachhaltig zu wirken?" oder "Wie lässt sich der Ressourcenverbrauch einer Gesellschaft ermitteln und durch politische Maßnahmen beeinflussen?".
Regional, national und international
Das Wuppertal Institut ist für Auftraggeber auf allen politischen Ebenen aktiv. Gefragt wird beispielsweise wie zukunftsfähige Verkehrssysteme in den Megacities der Entwicklungs- und Schwellenländer ausgelegt sein müssen (Shanghai, Mexico City, Santiago de Chile) oder wie sich kommunale Versorgungsbetriebe in Deutschland aufstellen müssen, um die an sie gestellten zukünftigen Anforderungen erfüllen zu können.
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