Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf internationaler Ebene zu erforschen, erfordert, sich mit jenen historischen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte auseinander zu setzen, die allgemein mit dem Schlagwort "Globalisierung" bezeichnet werden. Dabei steht das Spannungsgefüge zwischen dem Aufstieg der transnationalen Ökonomie und den Zielen der Umweltverträglichkeit sowie der Gerechtigkeit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn gerade die Umweltverträglichkeit hat überraschenderweise in der politischen und wissenschaftlichen Debatte über Globalisierung bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt.
Das 2005 erschienene Buch "Fair Future" ist das Produkt aus drei Jahren Forschungsarbeit in dem Forschungsgruppen übergreifenden Projekt "Welche Globalisierung ist zukunftsfähig?". Wie Deutschland in dem Spannungsgefüge positioniert ist, untersucht das Forschungsvorhaben "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Fragen der Globalisierung und Nachhaltigkeit spielen in zahlreichen Forschungsarbeiten des Wuppertal Instituts eine Rolle, insbesondere im Promotionskolleg "Ökologie und Fairness im Welthandelsregime".