Nachhaltige Entwicklung bedarf eines integrierten Politik- und Wissenschaftsansatzes. Denn die Fragestellungen einer zukunftsfähigen Entwicklung sind häufig nicht innerhalb von Ressortgrenzen oder einzelner wissenschaftlicher Disziplinen zu beantworten. Hier setzt das Forschungsprogramm des Wuppertal Instituts an. Es baut auf interdisziplinäres und am Systemverständnis orientiertes Arbeiten auf. Das Wuppertal Institut sieht sich besonders der anwendungsorientierten Nachhaltigkeitsforschung verpflichtet.
Die Gründung erfolgte 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Prof. Dr. Peter Hennicke leitete das Institut vom 1. November 2000 bis Ende Januar 2008.
Bis zur Ernennung eines neuen Präsidenten übernimmt der Vizepräsident, Dr. Manfred Fischedick, kommissarisch die wissenschaftliche Leitung. Die kaufmännische Geschäftsführung obliegt Brigitte Mutert-Breidbach. Der Hauptsitz des Instituts ist in Wuppertal. Seit 2004 ist es mit dem Büro Berlin in der Bundeshauptstadt vertreten und im Jahre 2005 wurde das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) gemeinsam mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Wuppertal gegründet.
Das Wuppertal Institut arbeitet mit einer Vielzahl von Universitäten und Instituten im In- und Ausland zusammen.
Ein internationaler Beirat berät das Institut in grundsätzlichen strategischen Forschungsfragen, sichert die wissenschaftliche Qualität und die Unabhängigkeit der Forschung.
Das Wuppertal Institut wird in der Rechtsform der gemeinnützigen GmbH geführt und erhält eine Grundfinanzierung vom Land Nordrhein-Westfalen. Es ist im Verantwortungsbereich des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Den größten Teil seines Budgets erwirtschaftet das Institut mit extern finanzierten Projekten.
Die Vereinigung der Freunde des Wuppertal Instituts unterstützt als gemeinnütziger Verein die Aktivitäten und Forschungsvorhaben des Instituts, die als besonders wichtig und zukunftsweisend erachtet werden.
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